GEDANKENWELT UND KÜNSTLERISCHE INTENTION

 

Im Zentrum des Schaffens von Peter Hartl, der 1961 in Saalfelden geboren wurde und heute in Kuchl lebt, stehen das menschliche Leben und die Zeit - Themen, die ihn immer wieder beschäftigen. Das Leben, das zwischen Geburt und Tod wie zwischen zwei Polen eingespannt ist, beispielsweise bei den monumentalen Lebenslinien im Halleiner Krankenhaus, ist für Hartl ein ebenso wichtiger Faktor wie das Menschenbild. Die Natur dient als Vorbild und wird in den Kunstwerken "weitererzählt". Das Holz ist sein ureigenes Material. Frühe Erfahrungen sind mit dem Halleiner Bildhauer Bernhard Prähauser verbunden, der mehr als ein Lehrer, eher ein Begleiter zur Kunst und ein Wegbereiter für Hartls Holzarbeiten war. Kraftvoll, ausdrucksstark und gleichzeitig subtil erweisen sich seine Arbeiten aus den drei vergangenen Dezennien. Lautes ist ihm nicht zu eigen, er spricht durch seine Arbeiten. Eine stille Begegnung mit seinen Arbeiten ist wichtiger als eine Konfrontation. Der Betrachter muss sich einlassen, es braucht Zeit in diese Welt einzutauchen und dennoch findet man sich in seinen Arbeiten wieder.